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Die neue Schießstätte in der historischen Bruck

 

 

 

Die neue Schießstätte in der historischen Bruck

Nach dem völligen Zusammenbruch von 1945 erübrigte sich auch zu Monheim jeglicher Gedanke wieder an alte Schützentradition anzuknöpfen. Dazu waren wohl die Siegermächte zu sehr auf der Hut und die Monheimer hatten andere Sorgen, als erneut nach einer Büchse zu greifen. Doch auch die Besatzungszeit ging vorüber und wirtschaftlicher Aufschwung belebte allmählich das öffentliche Treiben. Auch die Bürger der Stadt gaben sich wieder selbstbewusster und lebensfreudiger. Man besuchte neuerdings die Gesellschaftstage und auch die alten Vereine. Das war 1958 unentwegten Schützen Anlass genug, Schützenherkommen wieder ins Leben zu rufen.

So luden sie denn eines Tages die Monheimer Bürger zu einer zweckentsprechenden Versammlung zum Bruckwirt ein, der gleich ein voller Erfolg beschieden war. Noch am selben Abend konnte die vereinte „Schützengesellschaft 1858“ gegründet werden, die heute bereits über 150 Aktive zählt.

So traten sie von Gestern in das Morgen
und zogen viel durch deutsche Land,
zu kämpfen an Ständen mancher Orten,
um zu holen: Titel, Pokal und Ehrenband.
Sie feierten auch Jubelfeste
und luden dazu viel Verein;
doch für all die prominenten Gäste
ward die Herberg bald zu klein!
Das war nun ihr künftig Sorgen:
Was viel Verein schon längst geschafft,
ein Schützenheim bräuchte man für morgen.
Ob das der Verein wohl je verkraft?

Man hatte vorerst an den Ausbau der Bruck gedacht. Doch Kostenvoranschlag und Auflagen von Seiten des Lokals schienen den meisten Schützen zu hoch und so beschloss man einen Selbstbau und gleichzeitigen Auszug aus historischer Stätte. Zwar fand man gleich Unterschlupf bei den Kölburgern Schützenkameraden, wie und wann und wo aber das Eigenheim entstehen sollte, war schier selbst den größten Optimisten ein unlösbares Problem.

 

 

 

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