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Schützenausflug 2014

Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber und zum „Tiefen Stollen“ in Wasseralfingen

Am Samstag, 13. September 2014 um 7.30 Uhr fuhren 47 Schützenmitglieder mit Bekannten und Freunden Richtung Rothenburg ob der Tauber. Hier angekommen stärkten wir uns mit Wurstsemmeln und selbstgebackenem Kuchen. Anschließend spazierten wir zum Brunnen am Marktplatz. Hier begann unsere Stadtführung mit den Führerinnen Ruth (eine Verwandte von Sieglinde und Otto Krist) und Bettina. Bei dem 1 ½-stündigen Rundgang durch die historische Altstadt konnten wir die wichtigsten und schönsten historischen Gebäude, z. B. das Rathaus, die Ratstrinkstube, die St.-Jakobs-Kirche, das Reichsstadtmuseum, das Burgtor mit dem Burggarten, den Georgsbrunnen, das mittelalterliche Kriminalmuseum, das Plönlein und vieles mehr, besichtigen und bekamen so einen Überblick über die verschiedensten Aspekte und Epochen der Rothenburger Stadtgeschichte. So gelang im Jahre 1631 dem Bürgermeister durch den bekannten „Meistertrunk“ (3 ¼ Liter Wein mit einem Schluck) die Rettung vor der endgültigen Zerstörung. Nach dem Rundgang durfte ein Besuch im weltbekannten Weihnachtsfachgeschäft von Käthe Wohlfahrt nicht fehlen. Hier kann man das ganze Jahr über Weihnachtsartikel bestaunen, aber auch kaufen. Auch das Wetter hatte es gut mit uns gemeint, denn nur ein bisschen Nieselregen bei Beginn der Stadtführung konnte unsere gute Laune nicht verderben.

 Nach diesen Eindrücken von einer sehr schönen Altstadt fuhren wir Richtung Wasseralfingen zum Bergwerk „Tiefer Stollen“. Trotz Stau kamen wir aufgrund der guten Ortskenntnisse unseres Busfahrers Hans Eicher noch rechtzeitig am Besucherbergwerk an. Vielen Dank dafür. Am Besucherbergwerk wurden wir mit einem Helm und orangen Umhang ausgestatten und die erste Gruppe mit 31 Personen fuhren um 15.20 Uhr dann 400 Meter mit der Grubenbahn in die riesigen Sandsteinhallen. Bei einer Multivisionsschau wurde uns die Geschichte des Bergbaus vorgestellt. Beim 800 Meter langen Rundgang durch die Stollen, Schächte und Gänge, bei immer konstant nur 11°, erfuhren wir unter welchen Mühen und mit welchem handwerklichen Können die Bergleute früher das Erz abbauen mussten; großer Respekt vor diesen Bergleuten. Der Tiefe Stollen wird auch als Heilstollen genutzt. In einem eigens dafür eingerichteten Bereich können Patienten aber auch Kinder mit Atemwegserkrankungen und anderen Erkrankungen (z. B. Neurodermitis und Keuchhusten) behandelt werden. Mit der Grubenbahn fuhren wir dann wieder aus dem Stollen und gaben unsere Helme und Umhänge ab. Die Führung dauerte 1 ½ Stunden. Die zweite Gruppe hatte in einem Abstand von 20 Minuten ebenfalls die Führung im Stollen.

Mit diesen Eindrücken fuhren wir nun zum nur 5 km entfernten Gasthaus „Frische Quelle“ nach Attenhofen. Hier wurden wir freundlich empfangen und in den gemütlichen Räumen ließen wir uns das leckere und sehr schnell servierte Essen schmecken.

Gut gestärkt fuhren wir bei teilweise starkem Regen Richtung Heimat und trafen gegen 20.45 Uhr wieder wohlbehalten in Monheim ein.

Vorstand Neuwirth bedankte sich bei Busfahrer Hans Eicher sowie bei allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf dieses schönen Ausfluges. Bei Doris Nigel und Brigitte Christ bedankte er sich ganz herzlich für die Organisation und Reiseleitung des Ausfluges.

Ein großer Dank gilt den Helferinnen und Helfern, z. B. für das Herrichten der Wurstsemmeln, den Kuchenbäckerinnen für die leckeren Kuchen sowie den Spendern für die guten selbst hergestellten Liköre und Schnäpse.

 

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